Zielgruppenanalyse

Was ist eine Zielgruppenanalyse?

Zielgruppenanalyse – Zu jedem Geschäftsmodell gehört eine Zielgruppe. Schließlich will man ja sein Produkt verkaufen. Doch wie sollst du verkaufen, wenn du keine Ahnung hast, wer deine Kunden sind. Aus diesem Grund macht man eine Zielgruppenanalyse. Um genau bestimmen zu können, wie man am besten seine Produkte unter die Leute bekommt, sollten man genau recherchieren, wie die Wirkung der Produkte auf die Kunden sind. Wie macht man das am Besten? Und ist eine Zielgruppenanalyse wirklich notwendig? Um dir deine Frage beantworten zu können, lese dir die folgenden Abschnitte durch, um zu verstehen, was genau eine Zielgruppe ist und wie du sie ermittelst. Solltest du ein Unternehmen führen wollen, oder einfach Freiberuflich arbeiten wollen, so ist das für dich und deine Tätigkeit essenziell und außerordentlich wichtig. Sollten dir im Anschluss Fragen im Kopf herumschwirren, so kannst du dich bei dem Kundenservice melden.

Was ist eine Zielgruppe?

Der Name sagt schon viel aus. Das Wort Ziel ist ebenfalls beinhaltet, was es auch gut beschreibt. Laut der Definition, handelt es sich bei einer Zielgruppe um eine Gruppe von Menschen oder Unternehmen die ähnliche Wünsche oder Bedürfnisse haben. Um seine Zielgruppe zu finden, ist es wichtig, sich mit seinem Produkt bestens zu befassen und es in und auswendig zu kennen. Die Frage die du dir dabei stellen solltest, ist, wofür könnte man dein Produkt gebrauchen? Wer würde diese Dienstleistung in betracht ziehen? Das sind die ersten wichtigen Fragen um einen guten Start hinzulegen. Dabei spielen noch weitere Kriterien eine Rolle, die du als Richtlinie sehen solltest. Ansonsten könnte es dir passieren, dass du eine Menge Geld und Zeit verschwendest.

“ Die Zielgruppe stellt die Summe der Menschen dar, welche für den Kauf eines Produktes oder die Inanspruchnahme einer Dienstleistung in Frage kommt.“

Selber durchführen oder outsourcen?Zielgruppeanalyse

Du hast natürlich die Möglichkeit, deine Zielgruppenanalyse von Agenturen erstellen zu lassen. Dabei gibt es einige, die preislich in einem guten Rahmen passen. Die Idee an sich ist nicht verkehrt. Doch solltest du eine richtige Marktforschungsinstitution engagieren, so kann es schon sehr teuer werden. Natürlich kannst du auch alles selber machen. Dabei muss du bedenken, dass du Zeit und Geld investieren musst. Je weniger Geld du investierst, desto mehr Zeit musst du investieren. Das gleicht sich somit aus. Du musst letzt Endlich entscheiden, welcher Weg für dich am besten sich eignet. Meiner Erfahrung ist Zeit eine bedeutendere Rolle, als das Geld, dennoch muss es sich jeder für sich selbst entscheiden. Allerdings existieren auch Personen, die sich überhaupt nicht eine Agentur leisten können. Wie können sie dann ihre Zielgruppe analysieren? Auf was muss dabei geachtet werden. Nun, einer der wichtigsten Kriterien ist die….

Nachfrage

Die Nachfrage eines Produktes ist sehr wichtig. Wie gefragt ist dein Produkt? Was kann dein Produkt und wie kann es deinen Kunden helfen? Ist es ein Gebrauchsprodukt oder ein Luxusgut? Wie ist die Qualität des Produktes? Die Nachfrage bestimmt das Angebot. Hierbei musst du natürlich dich auch in deine Kunden hinein versetzen können. Löst dein Produkt Freude aus oder hat man das Gefühl es ist eine Pflicht sowas zu kaufen. Ein gutes Beispiel dafür, sind Lebensmittel. Du musst dir Lebensmittel kaufen, da du essen musst. Aber ein neues Auto löst bei dir Freude aus. Ein weiteres Beispiel um dir die Nachfrage zu verdeutlichen, nehmen wir ein Bäcker, der 3 Brötchen besitzt, jedoch 4 Kunden hat, die jeweils eins haben möchten. Somit kann der Bäcker jetzt das Angebot bestimmten und die Preise so setzen wie ihm es recht ist.

Zielgruppen definierenZielgruppenanalyse

Um seine Zielgruppe zu definieren solltest du gewisse Kriterien achten.Welche das sind, findest du hier. Die Zielgruppenanalyse beginnt immer mit der Definition. Daher achte bei deiner Analyse.

  • Alter

Für welches Alter ist dein Produkt bestimmt? Die Altersgruppe macht sehr viel aus. Senioren haben einen ganz anderen Geschmack und Verwendung für deine Produkte, als Teenager. Achte darauf, dass du stets mit der Zeit gehst.

  • Das Geschlecht

Ist dein Produkt auf ein Geschlecht reduziert? Das wiederum würde den Lauf deiner Vermarktung beeinflussen. Oder können sowohl Jungs als auch Mädels dein Produkt bedienen. Sollte deine Zielgruppe nur kleine Jungs sein, so weißt du, dass du deine Strategie einschränken und somit womöglich kosten einsparen kannst.

  • Familienstand

Sind deine Kunden überwiegend Singles oder für Paare. Für Familien spielen wiederum ganz andere Werte. Auch hierbei entscheidet die Wichtigkeit den Gebrauch.

  • Haushaltsgröße / Höhe des Einkommens

Auch das ist ein sehr entscheidender Faktor für die Kaufkraft des Kunden. Hierbei ist es wichtig zu identifizieren, was das Durchschnittsgehalt deiner Zielgruppe ist. Je höher das Einkommen ist, desto weniger relevant ist der Preis. Dieses Phänomen kann man überwiegend an jungen Männer feststellen.

  • Bildung

Eine weitere Form ist die Bildung deiner potenziellen Kunden. Sind sie überwiegend Hochschulabsolventen oder bewegen sie sich in anderen Kreisen. Ein einfacher Handwerke hat nicht unter Umständen die selben Interessen wie ein Maschinenbauingenieur. Dies spielt dann eine gewisse Rolle, wenn du Berufsbedingte Produkte zur Verfügung stellst.

  • Wohnort

Gerade bei lokalen Geschäften ist das ein relevanter Aspekt, den man mit berücksichtigen muss. Warum? Man muss darauf bedacht sein, wie viele potenzielle Kunden in der Gegend leben. Sollte man dies unterschätzen so kann das Geschäft schnell zum Alptraum werden und die Kunden bleiben aus.

  • Konsumverhalten

Dabei wird genaustens geschaut, wie das Konsumverhalten der Kunden ist. Kauft der Kunde lieber im Laden oder bestellt er online? Nimmt er lieber ein Katalog oder ein Prospekt und bestellt daraus? All das sind wichtige Informationen für dich. Natürlich kommt noch der Faktor der gesellschaftlichen Schicht dazu. Denn nach jeder Schicht unterscheiden sich auch die Kaufkraft des Kunden.

  • Sprache

Für Lokale Geschäfte, deren Zielgruppe ausländisch ist, macht es Sinn eine Kraft einzustellen, die die jeweilige Sprache des Landes beherrscht. Das verschafft Vertrauen und kann zu besseren Verständnis der Kunden führen. In einem Italienischen Restaurant, wo überwiegend die Kunden Italiener sind, ist es auch sinnvoll einen italienischen Kellner einzustellen.

  • Vorlieben

Hierbei solltest du dir die Frage stellen, ob deine Kunden deine Produkte benötigen. Bietet ihnen dein Produkt einen Mehrwert an. Dabei spielt auch wieder das Alter eine Rolle. Jüngere setzen auf Trends und gutem Aussehen, während die älteren Mitbürger es gern einfacher, handgreiflicher und kostengünstiger haben möchten.

  • Ethik

Hier spielen Dinge wie „Bio“ oder „Nachhaltigkeit“ eine Rolle. Ist deine Zielgruppe engagiert gegen Tierhaltung, so macht es wenig Sinn dort deine Zielgruppe zu suchen für Burger. Überprüfe in wie weit deine Zielgruppe in dem Thema verstrickt ist.

Nach der Definition der Zielgruppe

Hast du einmal deine Zielgruppe definiert, so musst du natürlich achten, wie der lokale Bezug zu deinem Geschäft ist. Es kommt natürlich darauf an, was genau du für ein Geschäft eröffnest. Wie die Lage ist und ob die Kunden gerne in deinen Laden erscheinen. Du kannst ebenfalls ein Umfrage starten, um zu schauen, wie die Kunden auf deine Produkte zu sprechen sind. Solltest du dagegen allerdings ein Online Unternehmen haben, so musst du natürlich dir kein Kopf machen, wegen des Ortes und des Standes. Bei virtuellen Produkten ist es sogar noch einfacher, denn es herrschen keine Lagerkosten. Online Produkte verfahren ein wenig anders, allerdings in den meisten Punkten gleichen sie der herkömmlichen Zielgruppenanalyse.

Hilfe aus dem Netz

Im Internet stehen natürlich auch viele Hinweise, die dir helfen können deiner lokale Zielgruppe zu analysieren. Dank diversen Tools, kannst du selber deine Zielgruppenanalyse durchführen und dir somit um einiges an Arbeit einsparen. Die Tool eignen sich hervorragend für lokale Geschäfte und den lokalen Bezug deiner potenziellen Kunden. Dies nennt man auch Standortanaylse.

Analyse ohne HilfeZielgruppeanalyse

Die Tools eigenen sich sehr gut, um die Analyse durchzuführen. Ist jedoch dies nicht gegeben oder du möchtest alles auf eigene Faust machen, so musst du natürlich mehr Arbeit auf dich nehmen. Wie ich dir bereits erklärt hatte, investierst du entweder Zeit oder Geld. Nur eins von beiden kannst du einsparen. Daher schau, dass du dir andere Option für die Analyse zu Hand nimmst. Hierbei sind die Google Applikationen gut geeignet. Da wäre zum Beispiel…

  • Google Suggest 

Google Suggest sind die Suchvorschläge, die dir vorgeschlagen werden, wenn du in die Suchleiste die ersten Buchstaben eintippst. Diese dienen hervorragend zur Internet Recherche und begnen uns tagtäglich. Ddurch kannst du ermitteln, welches Wort am meisten gesucht wird.

  • Keywordanalyse

Durch die Keywörter findest du heraus, welcher Suchbegriff am häufigsten eingetippt wurde. Dadurch weißt du genau, wonach deine potenziellen Interessenten suchen. Die Analyse verhilft dir auch zu deinen SEO Text, da du die Keywörte nutzen kannst, um dich und deine Website besser zu ranken.

  • Google Trends

Durch dieses Tool von Google kannst du sehen, wie groß das Suchvolumen ist, welches dir genau sagen kann, wonach deine Kunden, wann und wo gesucht haben. Das Tool ist sehr gut geeignet für die Marketing Strategie. Daher solltest du dieses verwenden, um dich bestmöglichst zu Vermarktung.

Die Zielgruppenanalyse kann natürlich sehr aufwendig werden. Entweder machst du dies selbstständig oder du engagierst dir eine Agentur. Je nachdem was dir wichtiger ist, Zeit oder Geld, musst du dich entscheiden. Die Zielgruppenanalyse ist eines der Zeit intensivsten Arbeiten, weswegen die meisten wieder aufhören und es deine Motivation killen kann. Du kannst dich gerne von uns beraten lassen und dir ebenfalls deine Zielgruppe von uns analysieren lassen. Dank unseren Experten profitierst du von ihren langjährigen Erfahrungen.Zielgruppeanalyse

 

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